Hey guys!
Sorry, ich habe mich ewig nicht gemeldet. Wie ihr sicherlich alle wisst war ich im August für etwa 3,5 Wochen zuhause in Deutschland. Es war eine wunderbare und aufregende Zeit in der ich viel erlebt habe, viele Freunde getroffen habe, Zeit mit meinen Eltern und mit Felix verbracht habe. Ich habe meine Patentante und Cousine Betty und ihre Familie in Hameln getroffen, bin Essen gegangen und Wasserski gefahren. Ich habe es genossen einen Schaltwagen auf einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzung zu fahren und ich hatte Schwierigkeiten auf deutsch nach dem Klo zu fragen. (“ähh… do you… haben Sie… nee, gibt es hier eine, äh… ein … Badezimmer?!”)
Am 21. August ging es zunächst mit Felix zusammen mit dem Zug nach Frankfurt und dann mit drei weiteren Mädels zurück in die USA und nach Beaver Run.
Soo… Nun bin ich also wieder hier.
Und wieso habe ich nicht früher schon geschrieben? Weil natürlich mega viel los ist! (Warum ist das eigentlich immer so? Ist schon irgendwie nervig… 😀 )
AAAAlso:
Zunächst einmal war da die Orientation Week in der ich viele neue Co-worker kennen gelernt habe. Außerdem arbeitete ich zusammen mit Renna und anderen returning co-workern in fast jeder freien Minute daran den Social room wieder schön her zu richten. Wir haben alte Möbel aussortiert, ein paar neue Stücke bekommen, das Zimmer geputzt und die Wände neu gestrichen. Dann haben wir alles wieder eigeräumt und nun fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten. (Bilder folgen noch.)
Den freien Tag am Samstag verbrachte ich hauptsächlich damit neue co-worker nach Delaware zu fahren und im Pool zu baden (die letzte Zeit war es hier immer zwischen 30 und 35 Grad C tagsüber). Sonntag und Montag vor einer Woche kamen die Kinder zurück und der Alltag hier ging los. Seit einer Woche bin ich nun in einem ‘Lower School House’. Das heißt die Kinder hier sind in der 4. und 6. Klasse.
Ich kann meine Erlebnisse und Erfahrungen in dieser ersten Woche in einem neuen Haus, mit neuen Hauseltern, co-workern und Kindern gar nicht zusammen fassen! Für’s erste nur so viel: Ich habe mich schon sehr in die Kinder verliebt und ich habe ein gutes Gefühl in dem neuen Team!
Morgen beginnt mein zweites Jahr in der Camphill Academy wo ich noch immer Curative Education studiere.
Ich werde mehr über Woodledge, mein neues Haus, die Kinder mit denen ich arbeite und meine Erlebnisse berichten sobald sich der Alltag hier eigestellt hat und die Routine etwas leichter wird… bis dahin: macht’s gut und ich freue mich immer von euch zu hören!
Anne